Music of 2021

https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1EUMDoJuT8yJsl?si=77276bb01a6942a9
My Spotify Wrapped playlist for 2021

Spotify tells me what I already know: I didn’t listen to a lot of new music in 2021, but to old and comfortable favorites like Take Five at #1 and Because The Night at #8. Ghostbusters scores very high at #6 because of Halloween, and the remaining songs in the Top 10 are from my “Work Hard” playlist that I put on when I need to just get s*** done. The first actual new (to me) entry is Red Eyes at #12, prompted by this video which has the old-school asthetic of PC games before 3D acceleration that I adore.

Bücherspenden

Seit diesem Sommer hat unsere Insel ja jetzt auch so eine kleine Bücherei, wo man seine gebrauchten Bücher einstellen und sich ein neues nehmen kann, wenn man was findet. Wie die Bücherschränke in Deutschland auch sind die Dinger voll mit Krimis und ehemaligen Bestsellern (immerhin weniger Simmel und Konsalik).

Foto meines örtlichen Bücherschranks.

Ich habe immer noch mehrere Umzugskisten voller Bücher, die nicht in meine Regale gepasst haben, und das sind, milde gesagt, auch nicht meine Lieblingsbücher, die ich unbedingt noch einmal lesen will. Aber ich werfe ja nicht gerne Bücher weg, also spende ich seit einer Weile jede Woche ein paar, wenn ich meinen Abendspaziergang mache, hauptsächlich Science Fiction und Bestseller aus den 90er Jahren. Ich freue mich immer, wenn sie verschwinden, denn es ist ja besser, das das Buch jemand liest, als dass es bei mir herum steht oder von den Mäusen gefressen wird.

Heute war ich mit meinem John Grisham “The Pelican Brief” unterwegs, als mir ein junger Mann von der Baustelle entgegen kam, mit dem Buch unterm Arm, dass ich am Donnerstag eingestellt habe. Leider hatte der einen zügigen Schritt drauf, und ich habe es nicht geschafft, ihn in ein Gespräch unter Bücherfreunden zu verwickeln. Trotzdem schön, mal zu sehen, wohin meine alten Schätze so wandern. Ich registriere die zwar alle vorher auf Bookcrossing, aber bisher hat leider noch niemand einen Eintrag gemacht.

 

Löcher in den Bauch

… fragen einen nicht nur Kinder. Man kriegt die auch, wenn man sich die Gallenblase mit einer Schlüsselloch-OP entfernen lässt. Ich habe vier Stück gekriegt.

Im Krankenhaus kriegt man ja tolle Drogen, und wenn ich nach so einer OP aufwache, fühle ich mich oft richtig gut. Das erste mal seit Tagen richtig ausgeschlafen, keine Schmerzen, alle kümmern sich um mich – zwei Wochen Krankschreibung? Ach was, ich doch nicht!

Was ich dabei nicht bedacht habe, ist natürlich, dass ich daheim alles selber machen muss. Schnee schaufeln, Katze füttern, Essen kochen, mit dem Bus zum einkaufen fahren, Wäsche waschen, Verbandswechsel, Staub saugen, das sind alles Tätigkeiten, bei denen man seine Bauchmuskeln schon echt vermisst, und wo die Narben von der Operation bewegt werden und zu schmerzen anfangen, wenn man plötzlich nur noch Paracetamol kriegt. Ich liege also seit Freitag Mittag flach im Bett, nachdem ich mich erst einmal ausgiebig überfordert habe.

So gar nichts zu tun ist ja wieder meine Natur (weshalb ich wohl gerade blogge), andere Menschen würden die Gelegenheit nutzen, einmal Netflix rauf- und runter zu schauen, aber außer der zweiten Season von Detectorists und dem Handballspiel am Freitag habe ich mich nicht recht dazu aufraffen können. Dabei habe ich noch so viele Filme aus 2018 nicht geguckt.

Morgen soll ich offiziell wieder Arbeiten können, aber das wird wohl nichts. Schon deshalb nicht, weil meine temporäre Zahnkrone locker sitzt. Nachdem ich die OP bekommen habe, habe ich den Termin beim Zahnarzt, der mir Donnerstag die permanente Krone einsetzen wollte, kurzerhand um acht Tage verschoben, und so lange hat das Provisorium wohl nicht gehalten. Natürlich passiert mir das wieder an einem Sonntag, aber ich hoffe mal, morgen kriege ich das geregelt.

PS: Der neue WordPress-Editor kann mich mal. Ich hoffe, die schaffen den Alten nicht ab, ehe das benutzbar ist.

 

Jahresende 2018

So schlecht, wie es alle sagen, war 2018 für mich gar nicht. Ich habe schöne Sachen gemacht: Eine Kurzreise mit Freunden nach London, Geschäftsreisen nach Schweden und Serbien (wo ich vorher noch nie war), und zwei spannende Kurze im Sommer mit der lieben Schwester: Vögel beobachten und ordentlich Kajak paddeln lernen.

dav

So ein richtiger Birdwatcher bin ich deshalb jetzt noch immer nicht, aber ich kann die Grundlagen, und die meisten Vögel im Garten und am Strand vor meinem Haus benennen. Wenig gepaddelt bin ich, und noch weniger Rad gefahren, das soll sich 2019 ändern.

Ich habe auch wenig Computerspiele gespielt, und den meisten Spaß nach wie vor mit “Overcooked”, dass ich im Sommer mit beiden Geschwistern und dem Neffen spielen konnte, der langsam in das Alter kommt, wo ich meine Interessen mit ihm teilen kann.

Viel gelesen habe ich dafür. Goodreads zeigt 54 Bücher, was in etwa eines pro Woche ist, davon waren viele Hörbücher, und die besten waren die Checquy Files Serie von Daniel O’Malley, die Rivers of London Bücher von Ben Aaronovich, und allen voran die Broken Earth Serie von N.K. Jemisin. Es war ein Jahr mit vielen Serien von Hugo- und Nebula-Siegern; Auch die Imperial Radch Trilogie von Ann Leckie habe ich im zweiten Versuch zu Ende gelesen, und bin belohnt worden.

Kaum Filme geguckt, nicht im Kino gewesen (weil mein liebster Kinopartner leider durch eine schwere Krankheit in der Familie verhindert ist). Es sticht auch kein Film als der Beste hervor, aber ich gehöre zu denjenigen, die The Last Jedi nicht gehasst haben.

Bei den Fernsehserien war mein Favorit wie immer The Expanse, und ich bin froh, dass es dann doch nicht die letzte Season war. Am Ende des Jahres haben wir noch The Detectorists entdeckt, eine sehr knuffige Britische Comedy über eine Männerfreundschaft und ein exzentrisches Hobby. Zu Weihnachten stellte sich heraus, dass meine ganze Generation unabhängig voneinander Hilda geschaut hat, und wir die Show alle lieben, und mit den Kindern teilen wollten (die sie auch geliebt haben).

Woche 42: Empörung über Veganer?

Mit unnötiger Empörung über Dinge, die der Aufregung nicht wert sind, kann ich ja nicht so. Gestern bin ich wieder auf eine Prüfung gestellt worden.

Es war, wie jeden zweiten Samstag, Programmieren lernen für Kinder in der Bibliothek. Diesmal waren wir drei Erwachsene Instrukteure, weil Connie es geschafft hat. Connie kann anstrengend sein, nicht nur wenn sie von den Strapazen ihres Bürojobs erzählt, sondern vor allem, weil sie in Leerzeiten, wo gerade kein Kind eine Frage beantwortet haben will, auf ihrem Handy durch die norwegischen Tabloide blättert, und sich dann lautstark über das eine oder andere mokiert. Gestern waren das zuerst Menschen, die ein Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung tragen*, und danach Veganer. Laut ihrem Handy meinte der Präsident der Veganerpartei** wohl, Fleisch essen sei so schlimm wie Kinder vergewaltigen. Wieso regt man sich über so etwas auf? Dass es immer wieder Menschen gibt, die auf der Suche nach Aufmerksamkeit geschmacklos übertreiben (in den USA ist das z.B. PETA), sollte doch langsam bekannt sein? Man schenkt denen einfach keine Aufmerksamkeit, weshalb ich z.B. solche Schmierblätter vermeide. Es half der Sache auch nicht, dass wir nur den reißerischen Titel des Artikels lesen konnten, weil man für den Rest bei norwegischen Zeitungen immer erst ein Jahresabonnement abschließen muss. Das hat Connie aber nicht davon abgehalten, über “diese Veganer” zu fluchen. Als beinahe lebenslanger Vegetarier und mehrjähriger Veganer kann ich ja überhaupt nicht gut ab. Es gibt halt ein paar schlimme, die machen den Ruf kaputt, so wie es Autofahrer gibt, die im Radweg parken, weshalb ich aber auch nicht gleich über “die Autofahrer” im Allgemeinen fluche.

Veganer tun nun wirklich niemandem etwas (außer möglicherweise geschmacklose Vergleiche zu ziehen), wenn man sich über etwas empören will, gibt es schlimmeres auf der Welt.

Ich würde mir natürlich auch wünschen, dass weniger Vegetarier ihre Diät als eine Heilsbotschaft ansehen, weil ich durch sie per Assoziation in Erklärungsnöte komme, so wie ich mir wünsche, dass Radfahrer mit Licht fahren, und nicht bei Rot über die Ampel.

Ansonsten war es sehr ruhig gestern, nicht viele Kinder gekommen, und viele davon mit Eltern, was ich schön finde, denn dann gucken die nicht die ganze Zeit auf unseren Rechnern Youtube-Videos oder spielen Sachen, die ihnen daheim nicht erlaubt sind. Zwei Jungs hatten wir aber auch, die sich direkt jeder einen Laptop gekrallt und ins Betreuer-Sofa geschmissen haben, um dann (immerhin mit Kopfhörer) Overwatch- und Beta Saber Videos zu gucken, und sich dabei gegenseitig aufzuziehen. Das ist nicht der Sinn unserere Aktion, dafür stehe ich Samstags nicht so früh auf.

Vielleicht war ich auch nur knurrig, weil ich gerade erst zwei Nächte kaum geschlafen hatte, gegen Ende der Woche hatte sich nämlich mal wieder ein Gallenstein auf den Weg gemacht. Scharfe Bohnen in Tacos sind also bis auf weiteres auch vom Speiseplan verbannt.

Vogel der Woche: Ein Kormoran, der sich auf den Steg vorm Haus gesetzt hat, und toll zu sehen war, wie er seine Flügel ausgebreitet hatte, um sie zu trocknen.


* Ja, es gibt immer noch Menschen, die das fliegende Spaghettimonster nicht kennen. Genug, als das man 2018 noch für die einen Artikel darüber in einer Zeitung schreiben kann. Und wenn man dann humorbefreit oder streng protestantisch ist, kann man das schrecklich finden.

** Mir war nicht klar, dass es eine Veganerpartei gibt, das war der Teil an der Geschichte, den ich am spannendsten gefunden hätte. Spätere Nachforschung hat dann ergeben, dass die aus Dänemark sind, und nichts zu sagen haben.

FRA-lagen and you

Yesterday, Sweden voted for a new wiretapping law that gives the police the power to listen in on all traffic crossing the Swedish border – without a court order! this is reminiscent of the Great Firewall of China, and even Germany hasn’t gone that far. Obviously this is bad news for Sweden, but why is it bad for you?

 11   302 ms    26 ms    27 ms  level3-117311-s-b3.telia.net [213.248.78.110]
 12   184 ms   410 ms   205 ms  ae-11-11.car1.Stockholm1.Level3.net [4.69.135.17]
 13     *      210 ms     *     ae-4-4.ebr2.Dusseldorf1.Level3.net [4.69.135.22]

In my own case, my provider (NextGenTel) routes at least some of its traffic through Stockholm. Which means it’s crossing the border to Sweden, and can be listened in on by the Swedish police. Who can’t be trusted.

Which should be a reminder for everyone to use more encryption. Encrypt your mail. Use SSL where you can. And encrypt your IM sessions: If you are using Pidgin or Miranda IM, you could install plugins for Off-The-Record messaging (pidgin) (miranda).

And if you’re saying “I have no secrets”, reconsider that statement considering you lived in a country like China. You would have secrets there. And what if your traffic gets routed through a country like that, and somebody reads it? You might just end up on some no-fly list for saying something ironic about a major global power to your girlfriend. And because encryption requires everyone you communicate with to take part it’s hard to get critical mass, and it will be too late by the time you need it.

the sixtyone – a music adventure

I recently discovered the sixtyone, a webpage that’s sort of a game to discover music. You gain points for certain activities on the site (like listening to new music), and you can spend them to bump songs you enjoy. If a song you bumped gets bumped by more people afterwards, you gain more points – so predicting good music makes you level faster. Fun idea. But the best part of it: You get some really good music.

Try the sixtyone. And when you’re there, check out ugress 🙂

Music Quiz

The following is one of my favorite pieces of music. Not because of it’s musical merits, but because it immediately conjures up the time around the Anarchy Online Launch, when we were working hard to Finish The Game. Somebody shared this around the office, and while I’m not sure about its origin, rumor has it that it was made by one of the guys in the audio department.

And now for to the quiz part of this post: Where are all those sound bites from? Having grown up with a lot of dubbing before I first heard this track, I had a vague idea about a few, and since then, new bits have been popping up every now and then when I was watching TV or movies. This is part of what makes this fun to me: I knew the sound bites first, and I’m finding the references later.

So far, I can tell:

  • Shall we play a game? is from War Games, of course.
  • We need more monkeys! … We’re formulating a new plan! – from Toy Story, the scene where they try to use they Barrel of Monkeys to save Buzz.
  • You said bullshit and experience is all it takes, right? – Google says this is from 48 Hrs, which I never saw.
  • Beavis and Butthead are in there, probably a clip from the “Vistual Stupidity” computer game.
  • Unorganized Grabasstic Pieces of Amphibian Shit is from Full Metal Jacket
  • Not enough time is from Heat.

But there’s a lot of them I have no clue about. Got any ideas?

Al Gore has a new slideshow

This one still needs some polish, but after hearing his old one so many times now, it’s refreshing to see that he is still fighting the good fight and continues working on the problem.

Interesting question at the end regarding his feelings about the democratic candidates’ stand on the issue. Originally found it here.